Sehenswürdigkeiten


Kirchen und Klöster

Detail an der  Kirche "St. Maria im Tale"

Altendorfer Kirche "St. Maria im Tale"

Die Kirche wurde ursprünglich als dreischiffige Hallenkirche mit Dachreiter und hochgotischem Chor erbaut. Zisterzienser - Klosterfrauen nutzten die Kirche ab 1294 als Klosterkirche.

Turm Blasii-Kirche

Blasii-Kirche

Die Blasii-Kirche ist die größte evangelische Kirche der Stadt und wird 1234 erstmals urkundlich erwähnt. Nach dreijähriger Sanierungsarbeit wurde sie am 1. Advent 2004 wieder eröffnet.

Fensterdetail  an der Cyriaci-Kapelle

Cyriaci-Kapelle und Siechenhof

Die Cyriaci-Kapelle aus dem 13. Jahrhundert - einst Hospital und Altenheim - ist heute Sitz der Kreismusikschule.

Dom zum Heiligen Kreuz

Dom zum Heiligen Kreuz

Ursprünglich als dreischiffige hochgotische Hallenkirche erbaut, nutzen sie Zisterzienser-Klosterfrauen seit dem 13. Jahrhundert als Kloster.

Frauenberger Kirche

Frauenberg-Kirche „St. Maria auf dem Berg“

Die Frauenberg-Kirche "St. Mariae novi operis“ zählt zu den ältesten kirchlichen Baudenkmälern der Stadt. Mit ihrer ursprünglich dreischiffigen romanisch-kreuzförmigen Pfeilerbasilika wird sie um 1200 erstmals urkundlich erwähnt.

Petri-Turm und Kletterfelsen auf dem Petersberg

Petriturm

Mitten auf dem Petersberg, dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau, steht der 62 Meter hohe Petriturm. Er ist dominant im Nordhäuser Stadtbild und Wegweiser zum Stadtmittelpunkt.

Pforte zur Altstadt: Pfarrhaus "St. Blasii"

Pfarrhaus "St. Blasii"

Wie eine Pforte zur Altstadt steht das Pfarrhaus der evangelischen Hauptkirche St. Blasii am Eingang der Barfüßerstraße. Es ist - geschmückt mit Verzierungen vom Dach bis zum Keller - eines der schönsten und kunstgeschichtlich wertvollsten Gebäude im Stadtbild.

natürliche Sehenswürdigkeiten

„Marienglas“ - Vorkommen im Ortsteil Steigertal

Natürliche Sehenswürdigkeiten

Der Raum um Nordhausen bietet viele Möglichkeiten zum Erkunden von natürlichen Sehenswürdigkeiten. Nachfolgend sind einige beschrieben:

Museen, Denkmäler und Gedenkstätten

Roland am Rathaus

Der Roland

Zum 1. Mal wird die Existenz der Rolandstatue am Rathaus 1411 durch ein Wasserzeichen belegt. Schon damals stellte er eine Verkörperung für Freiheit, Macht und Gerichtsbarkeit dar. Der Roland ist das Wahrzeichen Nordhausens.

Traditionsbrennerei

Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

1857 von Joseph Seidel gegründet und von 1907-1908 von seinem Sohn am heutigen Standort in der Grimmelallee neu errichtet, ist die Traditionsbrennerei das Symbol des Nordhäuser Branntweingewerbes.

Flohburg

FLOHBURG | Das Nordhausen Museum

Der gotische Fachwerkbau mit einer Kelleranlage aus der romanischen Zeit wird erstmals 1330 urkundlich als Stadthaus der Ritterfamilie Barte erwähnt. Nach der Restaurierung im Jahr 2012 beherbergt es die FLOHBURG | Das Nordhausen Museum.

Harzquerbahnhof

Harzquerbahnhof

Zwischen 1912 und 1913 wird das Verwaltungs - und Bahnhofsgebäude der Harzer Schmalspurbahnen errichtet.

IFA

IFA Museum

Nordhausen wird wahrgenommen als historisch bedeutsame 1100-Jahre alte Stadt, als ehemalige freie Reichsstadt und als Stadt des Nordhäuser Korn. Dass Nordhausen jedoch das Maschinenbau-zentrum im Norden Thüringens und darüber hinaus war, gerät zunehmend in Vergessenheit. Allein IFA und NOBAS beschäftigten zusammen zur Wende mehr als 6000 Mitarbeiter. Diese große 100-jährige Nordhäuser Maschinenbautradition dem kollektiven Gedächtnis zu erhalten, ist ein Anliegen des IFA-Museums.

Jugendstilvilla Kunsthaus Meyenburg

Kunsthaus Meyenburg

Das Nordhäuser "Kunsthaus Meyenburg" ist das Zentrum für Kunst und Kultur in Nordthüringen und im Harz. Es vermittelt seinen Besuchern ein komplexes Kunsterlebnis auf hohem Niveau.

Ehemalige KZ-Häftlinge im Jahr 2005

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Die Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist Teil der von der Bundesregierung und vom Land Thüringen getragenen Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora (gegründet 1994). Neben der Dauerausstellung zur Entstehung und Funktion des Lagers bietet die Gedenkstätte Führungen im Lagergelände und in den Stollenanlagen an. Die Dokumentationsstelle und die Bibliothek sind nach Absprache zugänglich. Der KZ-Komplex Mittelbau-Dora mit seinen mehr als 40 Außenlagern erstreckte sich in den letzten beiden Kriegsjahren über die gesamte Region um Nordhausen. Die Insassen dieser Lager mussten überwiegend in Bauprojekten zur Untertageverlagerung der Rüstungsindustrie Zwangsarbeit leisten.

Museum Tabakspeicher

Museum Tabakspeicher

Als Speicher einer Tabak- und Zigarrenfabrik im 19. Jahrhundert zeigt der Tabakspeicher seit seiner Restaurierung die Geschichte des Handwerks, der Industrie und der Stadtarchäologie. Zugleich ist es - insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche - ein Museum zum Anfassen und Mitmachen.

Nordhäuser Aar vor dem Rathaus

Nordhäuser Aar

Der "Aar" oder "Vogel", der zurzeit als Original im neuen Stadtmuseum, der Flohburg, zu sehen ist und dessen Kopie in der Nähe sogar einen Brunnen ziert, zählte einst zu den sieben Wundern der Reichsstadt Nordhausen.

Rathaus mit Roland

Rathaus

Die erste schriftliche Erwähnung vom Bau des Rathauses stammt aus dem Jahr 1360.

Waisenhaus

Waisenhaus

Das dreigeschossige Fachwerkhaus mit „K - Streben“ und sichtbarer Ziegelausmauerung der Gefache wurde 1717 als Waisenhaus eingeweiht. Ein vorkragendes Obergeschoss kennzeichnet die Nordfassade.

rathaus-stein

Wappen und der "Theodosius-Stein"

Oberhalb der Eingangstür des Nordhäuser Rathauses befindet sich ein Gedenkstein, auf dem das Nordhäuser Wappen zu sehen ist.

Sport und Freizeit

Badehaus (Foto: Architekturbüro Krieger)

Badehaus

In dem 1907 errichteten Jugendstilbad in der Grimmelallee stehen den Besuchern heute nach einer umfangreichen Rekonstruktion und Erweiterung in den Jahren 2000/2001 ein Erlebnisbad mit einem Gesundheitsbad, ein Familienbad mit Planschbecken und ein 25 Meter langes Sportbecken mit vier Bahnen und einer Röhrenrutsche sowie einem großzügig gestalteten Sauna- und Bistrobereich im Obergeschoss zur Verfügung.

Kino Cinestar in der Töpferstraße

Filmpalast "Neue Zeit - Nordhausen"

Der Name des Kinos hat die Wende überdauert. Von Innen hat es jedoch nicht mehr viele Gemeinsamkeiten mit dem früheren Lichtspielhaus. Vier Kinosäle und ein modern eingerichteter Eingangsbereich machen den Filmpalast "Neue Zeit" zum Magneten für Besucher aller Altersgruppen.

Bielener Kiesteich

Freibäder und Zeltplatz

Mehrere Freibäder und der Zeltplatz laden im Sommer zum Baden und Entspannen ein.

Ritterburg auf dem Petersberg

Spiel- und Freizeitplätze für Kinder und Jugendliche

Auf dem Petersberg gibt es viele Möglichkeiten zur sportlichen Freizeitgestaltung für Jugendliche und Spielplätze, die auch im Stadtgebiet vorhanden sind.

Theater

Theater

Das nach Plänen des Nordhäuser Architekten Gustav Ricken errichtete neoklassizistische Gebäude wird 1917 als Stadttheater eingeweiht. 1992 fusioniert es mit dem Loh-Orchester-Sondershausen. Neben Konzerten werden mit eigenen Ensembles Musiktheater- und Ballettinszenierungen und Schauspiele seit 2005 in Kooperation mit dem Landestheater Rudolstadt aufgeführt.

sonstiges

Wasserwerk mit Transmissonsantrieb

Altes städtisches Wasserwerk

Das alte städtische Wasserwerk wurde im Jahr 1930 errichtet und 1931 in Betrieb genommen. Eine Transmission in der Filterhalle ist seit 1931 störungsfrei in Betrieb und heute noch voll funktionsfähig. Die zum Wasserwerk gehörenden Hochbehälter werden zuvor 1873 und 1903 fertig gestellt. Deshalb gilt 1873 als Geburtsjahr der einheitlichen kommunalen Trinkwasserversorgung in Nordhausen.

Traditionsstraßenbahn

Die Nordhäuser Straßenbahn

Nordhausen verfügt über eines der kleinsten Straßenbahnnetze Deutschlands. Seit 1900 fahren die Straßenbahnen durch Nordhausen.

Detail Finkenburg

Finkenburg

Das gotische Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert diente den Nordhäuser Handwerkern als Gildehaus. 1993 wurde das Gebäude im Inneren durch Brandstiftung stark beschädigt. Es wurde originalgetreu saniert und im Jahr 1997 wieder eröffnet. Heute ist die Finkenburg Sitz der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen.

Hauptbahnhof

Hauptbahnhof

Mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecken nach Arenshausen, Northeim, Kassel und Erfurt wird Nordhausen zwischen 1867 und 1869 zum bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkt südlich des Harzes. In dieser Zeit entsteht das repräsentative Empfangsgebäude mit Speisesaal und Warteräumen, das im Laufe der Jahre immer wieder erweitert und umgebaut wurde.

Landratsamt

Landratsamt

Das Gebäude wird als Kreisständehaus zwischen 1867 und 1868 entlang der damals noch weitgehend unbebauten Grimmelallee errichtet. Das separat stehende villenartige Nebengebäude wird 1891 und 1892 erbaut und diente damals als Geldinstitut.

Jugendgäste- und Bildungshaus "Rothleimmühle"

Rothleimmühle

Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle stammt aus dem Jahre 1304. Von 1305 bis 1523 ist die Mühle im Besitz des Altendorfer Zisterzienser Nonnenklosters. Heute ist die Mühle ein Jugendgäste- und Bildungshaus in Trägerschaft des JugendSozialwerks Nordhausen e.V.

Stadt- und Gästeführergilde

Stadt- und Gästeführungen

Gut ausgebildete Stadt- und Gästeführer erläutern anschaulich die Sehenswürdigkeiten der Stadt und bieten den Gästen eine Einführung in die Historie von Nordhausen.

Torhaus mit Resten der Spendekirche

Torhaus des Spendekirchhofes

Das Torhaus wurde 1667 erbaut und diente bis 1882 dem Totengräber vom dahinter gelegenen Spendenkirchhof als Wohnung. Nach Rekonstruktionsmaßnahmen im Jahr 2000 beherbergte es bis 2005 künstlerische Werkstätten und wird heute als Wohnhaus genutzt.

Treppenkäfer

Treppenkäfer

Treppenkäfer gibt es nur in Nordhausen. Es handelt sich um ca. 40 cm große Bronzefiguren ganz unterschiedlicher Gestalt.

Waisenhaus und Walkenrieder Hof

Walkenrieder Hof

1292 wurde das Grundstück vom Kloster Walkenried erworben, das dort ein Kornhaus errichtete. 1345 erweiterte man das Gebäude und baute es als Getreidespeicher um. Trotz mehrfacher Brände blieben die Außenmauern immer erhalten.

Eingang in das Gewölbe unter der Erdoberfläche

Zwinger

Ursprünglich ist der Zwinger als Teil der Stadtbefestigung ein Rundturm von fast 19 Metern Durchmesser und 2,50 Metern dicken Mauern mit 5 großen Schießscharten, die dazu dienten, den früheren Stadtgraben unter Beschuss zu nehmen, um sich vor feindlichen Angreifern zu schützen.

Parks & Grünanlagen

Alter Friedhof

Förstemannpark und Alter Friedhof

Am östlichen Rande von Nordhausen befinden sich Förstemannpark und Alter Friedhof, zwei kleine Grünanlagen, die zu einem Spaziergang im Grünen einladen.

Gehege als Stätte der Erholung

Gehege

Das Gehege, der älteste Naturpark Nordhausens, erstreckt sich auf rund 16 Hektar inmitten der Stadt. Es diente den Nordhäusern seit Jahrhunderten als Vergnügungs- und Erholungsstätte.

Warttürmchen

Park Hohenrode

Mit Villa und Park Hohenrode findet man am Rande von Nordhausen eine Anlage von herausragender künstlerischer Konzeption. Hohenrode ist unter den Werken Heinrich Siesmayers, die die Zeiten überdauert haben, heute das einzige bekannte Beispiel, das ohne Flächenverluste, Überformung oder störende Einbauten erhalten geblieben ist.

Petersberggarten

Petersberggarten

Eines der schönsten Ausflugsziele für Familien in Nordhausen ist der Petersberggarten mit einem fantastischen Ausblick auf die Stadt. Zentral gelegen bietet das Naherholungsgebiet viele Möglichkeiten zur Betätigung.

Promenade am Theater

Promenade

Die Promenade befindet sich am Nordhäuser Stadttheater an der Stadtmauer. Bänke und Spielstationen für Kinder laden hier zum Verweilen ein.

Rosengartenbrunnen ist nachts beleuchtet

Rosengarten

Der Rosengarten, geboren aus dem Bürgerengagement des Nordhäuser „Vereins Deutscher Rosenfreunde“, wurde 1927 eröffnet.

Stadtpark als Mekka für Läufer

Stadtpark

Um 1880 begann man planmäßig mit der Errichtung eines Stadtparks an der Parkallee. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, Rundwege und Teiche angelegt und Springbrunnen installiert. Der Stadtpark hat sich heute wegen seiner gut hergerichteten und ebenen Wege zum Mekka für Läufer entwickelt.

Kontakt

Stadtinformation Nordhausen
Stadt Nordhausen
Markt 1
99734 Nordhausen
03631 / 696-797
03631 / 696-799
Mo - Fr: 9.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr
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