
Der Barbier von Sevilla (Il barbiere di Siviglia)
(Il barbiere di Siviglia)
Opera buffa in zwei Akten von Gioachino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen Rezitativen und Übertiteln
Geeignet ab 12 Jahren
Graf Almaviva hat ein Auge auf die schöne Rosina geworfen, wirbt aber als »Lindoro« heftig um sie, denn er möchte nicht, dass sie ihm nur wegen seines Geldes oder Standes verfällt. Allerdings hat ihr Vormund Dr. Bartolo bereits selbst eheliche Ansprüche angemeldet, denn es wartet eine hohe Mitgift auf ihn. Doch dank der helfenden Hand Figaros, des Tausendsassas und findigen Barbiers in der Stadt Sevilla, gelingt es dem wahrhaftig Verliebten, Bartolo als Heiratskandidaten auszuschalten und erfolgreich um Rosinas Hand anzuhalten.
Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais’ Figaro-Trilogie »Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht« zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein »Barbier« eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.
Bei uns auf die Bühne bringt dieses unterhaltsame Bühnenwerk die Regisseurin Mechthild Harnischmacher, die jüngst bereits mit ihrer fantasievollen Inszenierung von »Der Junge mit dem längsten Schatten« Besucher:innen aller Generationen begeistert und berührt hat.