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„Das Schweigen des Schnabeltiers | Bernd Zeißler und Jost Heyder“ - Neue Ausstellung im Kunsthaus

Donnerstag, 17. März 2022, 10:49 Uhr
Bernd Zeißler (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Bernd Zeißler (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Nordhausen (psv) Ab Sonntag, 20. März zeigt das Kunsthaus Meyenburg die Ausstellung „Das Schweigen des Schnabeltiers | Bernd Zeißler und Jost Heyder“ Malerei und Grafik der Gegenwart von zwei gebürtigen Thüringer Künstlern.

Jost Heyder wurde 1954 in Arnstadt geboren. Der Maler und Grafiker gehört zu den erfolgreichsten Künstlern in Thüringen. Künstlerisch zählt Jost Heyder zu den Vertretern der Neuen Leipziger Schule. Er studierte von 1975 bis 1980 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei den Professoren Bernhard Heisig und Arno Rink. Besonders bekannt ist Jost Heyder für seine phantasievollen und erzählerischen Figurenbilder, deren expressive Formen und Farbigkeit die bühnenartigen Kompositionen zu sprengen scheinen. Aber auch als Porträtist von berühmten Persönlichkeiten hat sich der Maler und Grafiker einen Namen gemacht. Seine einfühlsamen Aktzeichnungen zeichnen sich sowohl durch einen besonderen grafischen Strich aus, als auch durch die Fähigkeit des Künstlers, sich in das Wesen des Gegenübers einzufühlen.
Die Liste der Ausstellungorte des Künstlers ist sehr umfangreich und beinhaltet z.B. den Louvre in Paris, die East Side Gallery in Seoul sowie Galerien in Leipzig und Berlin.

Bernd Zeißler wurde 1953 in Altenburg geboren. Er studierte von 1975 bis 1979 in Erfurt Kunstpädagogik und Germanistik. 1980 1990 war er in verschiedenen Jobs im Kulturbetrieb in Erfurt und Gotha tätig. Anschließend begann er sich intensiver der künstlerischen Arbeit zu widmen. 1992 - 2020 war Zeißler Mitarbeiter der Kreuznacher Diakonie zur Betreuung von Menschen mit Behinderung. Bernd Zeißler war viele Jahre Mitglied im KUNSTWESTTHÜRINGER e.V. Mühlhausen, im Kunst-
verein "ARTLANTIS" Bad Homburg und im Kunstverein Friedrichsdorf/Taunus. Bernd Zeißlers künstlerischer Ansatz ist prozessgetrieben, verwurzelt in seiner Vorstellungskraft und Intuition. Erst im weiteren Verlauf beginnt der Prozess des Verdichtens und das Hervorheben spezifischer Merkmale. Dabei entstehen zuweilen skurrile Figurationen oder architektonische Details sowie abstrahierte Landschaften, immer mal wieder Boote, die dem Unterwegssein Ausdruck verleihen.
Häufig verwendet Zeißler skripturale Elemente, die für den Künstler von besonderer Bedeutung sind, was Vergänglichkeit oder ein zeitliches Geschehen betreffen.
Ausstellungsorte: Friedberg, Peine, Gotha, Münster/Westfalen, Mühlhausen, Altenburg, Sondershausen, Bad Kreuznach, Kirn, Bad Homburg, Bensheim, Auerbach, Mainz - Galerie im Eisenturm, Altenburg - Galerie im Brühl u.a.
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