Meldung

Spatenstich für neuen Geh- und Radweg

Donnerstag, 22. Juli 2021, 14:38 Uhr
Mit einem symbolischen Spatenstich haben Stadt und Landkreis Nordhausen am Donnerstag, 22. Juli, den Startschuss für den Bau des Rad- und Gehwegs zwischen Nordhausen, dem Nordhäuser Ortsteil Hesserode und Kleinwechsungen gegeben. Oberbürgermeister Kai Buchmann, Landrat Matthias Jendricke und Michael Kramer, Ortsteilbürgermeister von Hesserode, freuten sich, dass die schon lange geplante Anbindung nun gebaut wird und die Einwohner und Gäste der Region sicher mit dem Rad und zu Fuß hier unterwegs sein können.

Der neue Rad- und Gehweg zwischen Nordhausen und dem Ortsteil Hesserode mit einer Verlängerung nach Kleinwechsungen wird straßenbegleitend zur Kreisstraße K28 in einer Gemeinschaftsmaßnahme von Stadt und Landkreis Nordhausen gebaut. Nach dem Geh- und Radweg nach Herreden ist dies damit das zweite Wegebauprojekt, das Stadt und Landkreis zusammen umsetzen.
Das Vorhaben wird in zwei Bauabschnitte unterteilt: Der erste Bauabschnitt von der Hesseröder Landstraße in Nordhausen bis dem Ortseingang Hesserode ist rund 1.400 Meter lang, mit einer Ausbaubreite von 2,50 Meter. Der erste Bauabschnitt soll im Oktober fertig werden. Der zweite Bauabschnitt von Hesserode bis zum Abzweig in Kleinwechsungen hat eine Länge von 256 Meter und mündet zwischen Kleinwechsungen und Hesserode an einen vorhandenen Wirtschaftsweg auf, der zurzeit ertüchtigt wird.
Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben liegen bei rund 850.000 Euro. Der Freistaat Thüringen gewährt beiden Bauherren eine 90prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Kosten. Die Errichtungskosten tragen Stadt und Landkreis Nordhausen jeweils zur Hälfte, den Gehweganteil übernimmt die Stadt Nordhausen, den Radweganteil finanziert der Landkreis Nordhausen. Auftragnehmer für die Bauleistungen ist die STRABAG-AG, Gruppe Nordhausen, die bereits den Radweg zwischen Nordhausen nach Herreden gebaut werden.

Im Vorfeld der Baumaßnahme hat die Stadt Nordhausen die Frage des Grunderwerbs durch die Einholung der notwendigen Bauerlaubnisverträge geklärt. Der Landkreis hat bei diesem Vorhaben die planerisch technische Vorbereitung übernommen. Geplant hat die Baumaßnahme das Ingenieurbüro Bach aus Sondershausen, die Bilanzierung der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erfolgte durch das Ingenieurbüro Götze aus Nordhausen. Im kommenden Jahr sind die Schlussvermessung und die Ausführung der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme vorgesehen.
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