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Aus dem Stadtrat: Sanierung Flohburg und Einrichtung eines stadthistorischen Museums / Vergabe der Planungsleistungen

Donnerstag, 18. September 2008, 10:06 Uhr
Nordhausen (psv) Das Altstadt-Museum „Flohburg“ soll saniert werden und als stadthistorisches Museum umgebaut werden. Den Planungsauftrag vergab gestern der Stadtrat , zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4 für Planung Gebäude 78.000,00 € und für raumbildende Ausbauten 29.000,00 € an das Architekturbüro Hans-Jürgen Gerboth in Hamma.

Die Flohburg sei eines der ältesten Fachwerkhäuser der Stadt und beherberge gegenwärtig stadthistorische Sonderausstellungen, heißt es in der Begründung des Beschlusses.
Bedingt durch die vielschichtige Nutzung und die zahlreichen Umbauten weise das 600 Jahre alte Gebäude ernsthafte Bauschäden, insbesondere aus statischer Sicht, auf. Durch den Anbau eines Stabilitätskerns, der mit dem Altbau verbunden ist, könne ein Fortschreiten der Schiefstellung des Gebäudes unterbunden werden. Dieser Anbau soll zukünftig der Eingang zum Museum sein. Ein Erweiterungsbau soll die Ausstellungsfläche des Museums wesentlich erweitern.

Seit mehr als 5 Jahren entwickelt der Architekt Hans-Jürgen Gerboth Konzepte zur Sanierung der Flohburg und erarbeitete Varianten für die Gestaltung des Altbaus und den Erweiterungsbau als zukünftiges stadthistorisches Museum.
Die Beauftragung dieser Planungsleistungen an den Architekten Hans-Jürgen Gerboth sei erforderlich, um weitere Fördermittel beim Thüringer Landesverwaltungsamt beantragen zu können, so die Begründung.

Die Gesamtkosten für Sanierung, Neubau und Planung betragen insgesamt 2,26 Mio. €. Davon beträgt der maximale Anteil der Stadt Nordhausen 452.360,00 €.
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