Meldung
Bürgerdialog zum Baumentwicklungskonzept: Jetzt Ideenkarte nutzen
Derzeit wird im Rahmen des Baumentwicklungskonzeptes die Bewertung des Baumbestandes abgeschlossen und entsprechend der Quartierstypen spezifische Handlungsempfehlungen erarbeitet. Dabei geht es immer um die Abwägung innerhalb des Dreiklangs: Baumschutz – Baumpflege – Neupflanzung, führte Frau Moraweck aus.
Als ein Werkzeug für eine anschließende Bürgerbeteiligung soll die Online-Ideenkarte dienen. Diese ist bereits aus dem Beteiligungsformat zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts bekannt. Unter https://www.ideenkarte.de/nordhausen/ können noch bis Ende Mai Ideen/Hinweise gemeldet werden. Diese werden zusammengefasst in das Baumentwicklungskonzept einbezogen, soweit die Anregungen im Wirkungsbereich des kommunalen Baumentwicklungskonzeptes liegen, so Sven Gerwien. Eine Vorstellung des Arbeitsstandes ist im öffentlichen Teil des Stadtentwicklungsausschusses im August 2025 vorgesehen.
In der offenen Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern wurden u. a. folgende Fragen diskutiert:
- Planungsrechtliche Instrumente/Pflanzgebote in z. B. Wohngebieten mit einem Bebauungsplan,
- Bäume an landwirtschaftlichen Flächen,
- Baumschutz auf Baustellen,
- Wie sind die Kommunen auf der fachlichen Ebene mit den Herausforderungen um den kommunalen Baumbestand vernetzt?
- Wie reagiert die Stadt auf den Klimawandel in Bezug auf die Baumartenauswahl?
- Welche Lobby haben Bäume? Sind Pflege und Pflanzung von Bäumen nicht eigentlich eine Pflichtaufgabe?
Interessant war außerdem der Austausch über detailliertere Fragen rund um Pflege und Pflanzung von Bäumen:
- Wie kann man dem Voranschreiten des schädigenden Mistelbefalls auf Bäumen begegnen?
- Beschäftigt sich das Baumentwicklungskonzept auch mit der Pflege der Altbäume?
- Baumscheiben an Altbäumen häufig ohne oberflächliche Wasserzufuhr
- Wie werden Baumpflanzungen heute und in Zukunft im Unterschied zu den früheren Pflanztechniken angelegt?
- Welche Baumgrößen/-Qualitäten werden gepflanzt?
