Meldung
Kunst & Kaffee zum Thema Grafik
Dies gilt auch für die Bewerbungen zum 13. Nordhäuser Grafikpreis der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung. So vielfältig und abwechslungsreich wie in diesem Jahr war es wirklich selten.
Nicht nur bei der Frage der Größe, auch bei den Techniken zeigt sich ein weites Feld. Da trifft klassische Radierung auf Siebdruck, da trifft Zeichnung auf Linolschnitt. Figürliches trifft auf Abstraktes, organisches auf geometrisches, kleinformatiges auf raumfüllendes. Bei allen Gegensätzen und Kontrasten eint die Bewerbungen zum Nordhäuser Grafikpreis das Bestreben, Möglichkeiten aufzuzeigen. Das ist eben die Aufgabe der Kunst und das unterscheidet sie vom Handwerk.
Ohne genau zu wissen, warum, berührt uns Kunst im tiefsten Innersten.
Ob nun figürlich oder abstrakt, ob geometrisch organisch, die Kunstwerke der aktuellen Ausstellung fordern uns auf, unsere Welt mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Bei allen Unterschieden ist dies die Gemeinsamkeit. Manche geben uns auch einfach die Möglichkeit, beim Betrachten uns selbst eine Geschichte über die Welt zu erzählen.
Aus diesem Grund widmet sich die Leiterin der städtischen Museen Susanne Hinsching in der Veranstaltung Kunst & Kaffee am Mittwoch, den 19. Februar nicht nur den beiden Preisträgerinnen Eleonora Damme und Katrin König, sondern auch den 15 Künstlerinnen und Künstlern die für den diesjährigen Nordhäuser Grafikpreis nominiert waren. Der bebilderte Vortrag im Kunsthaus-Keller bei Kaffee und Kuchen beginnt – wie immer – um 15 Uhr.
Voranmeldung unter Tel. 03631/881091 oder kunsthaus@nordhausen.de
Eintritt: 6,50 € (incl. 1 Stück Kuchen und Kaffee) [Foto 1]
