Nordhäuser Denkmale digital erleben - Um den Tag des offenen Denkmals in Pandemiezeiten stattfinden zu lassen wurden einige der bekanntesten Denkmale auf dieser Seite zusammengefasst.
Denkmal Heißdampflokomobile NEH 7
Dom zum Heiligen Kreuz
Reste des Kreuzganges, die unteren Teile der Türme sowie die Krypta sind romanischen Ursprungs. Der Chor wurde frühgotisch mit geradlinigem Abschluss erbaut.
Der Chorraum enthält ein wertvolles handgeschnitztes gotisches Chorgestühl und die Stifterfiguren. Das Bildnis Madonna mit Akelei und die Kreuzreliquie, die dem Dom seinen Namen gab, sind weitere interessante Details im Dom. Das Gotteshaus wurde 2017/18 aufwendig saniert und erstrahlt jetzt im neuen Glanz.
Zwinger
Ursprünglich war der Zwinger ein Rundturm von fast 19 Metern Durchmesser und 2,50 Metern dicken Mauern mit 5 großen Schießscharten, die dazu dienten, den Stadtgraben unter Beschuss zu nehmen, um sich vor feindlichen Angreifern zu schützen.Bei Bohrarbeiten zum Ausheben von Fundamenten für Strommasten der Nordhäuser Straßenbahn wurde das Gewölbe unter der Erdoberfläche wieder entdeckt.
Die Stadt beschließt darauf hin, das historische Denkmal der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Dazu werden die Überreste des Zwingers rekonstruiert und 1994 eine Wendeltreppe eingebaut.
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Bohlenstube Domstraße 12
Bohlenstube darf als eine der prächtigsten und besterhaltensten Holzräume Thüringens gelten. Besonders spektakulär wurde vom Kunsthistoriker Dr. Reiner Müller vom TLDA Erfurt die unverändert ablesbare Wohnsituation von repräsentativer Holzstube, Küche und Schlafkammer bezeichnet. Sie ist ein wertvoller Beleg für die Wohnkultur Nordhausens in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Parallel zur begonnenen Sanierung der historischen Bausubstanz wird die Bohlenstube im Auftrag der SWG durch eine Restauratorin untersucht und gesichert. Zum Schutz der Jahrhunderte Jahre alten Holzoberfläche und Farbschichten wurden gefährdete Bereiche zunächst sachkundig mit Japanpapier überklebt. An der Außenhülle und der Fassade wurde bereits das Dach auflagengerecht erneuert sowie einsturzgefährdete Gefache neu ausgemauert, die Freskomalerei mit Originalfarben und floralen Ornamenten wieder aufgetragen. Die neu eingebauten bleiverglasten Eichenfenster mit Schiebeflügeln entsprechen denen aus der Renaissance – Zeit im 16. Jahrhundert.
Das touristische Highlight wurde 2016 an die Gästeführergilde seiner Bestimmung übergeben, endgültige Fertigstellung der Außenanlagen endete in 2017.








