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Bertolt-Brecht-Schule hat restauriertes Brüne-Bild zurück

Bild: Bild "Nordhausen" restauriert
Bild "Nordhausen" restauriert (Foto: I. Bergmann)
Schuldirektorin Sabine Dübner, Lothar Rechtacek, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Stiftungsvorstand Dieter Przybilla (hinten von links) bei der Bildübergabe in der Bertolt-Brecht-Schule. ( Foto: I. Bergmann)

Nordhausen (psv) Nach viermonatiger Restaurierung ist das Gemälde „Nordhausen“ von Gudrun Brüne im Beisein einer Schulklasse und der Direktorin Sabine Dübner in die Aula der Bertolt-Brecht-Schule zurückgekehrt.

Etwas ganz Besonderes – nämlich ein Original – hätten die Schüler der Bertolt-Brecht-Schule jetzt in ihrer Aula hängen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke bei der Bildübergabe. „Und hier gehört es auch hin“, sagt sie. Zeige es doch eine Szene mit Kindern auf dem Nordhäuser Petersberg am Judenturm mit der Stadt im Hintergrund. Gleichzeitig dankte sie Dieter Przybilla, Vorstand der Sparkassenstiftung, die die Restaurierung möglich machte.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke hatte das Gemälde, damals noch nicht restauriert, 2006 an die Bertolt-Brecht-Schule als Dauerleihgabe übergeben. Nach jahrelanger Lagerung im städtischen Museums-Depot am Waisenhaus habe das Bild doch einige Schäden teils durch Feuchtigkeit, teils durch Verunreinigungen davon getragen, sagte Lothar Rechtaceck, der das Gemälde restauriert hatte.

Gudrun Brüne hatte das Bild im Jahr 1976 in Leipzig an Hand ihrer Skizzen gemalt. Die 1941 geborene Künstlerin – ihre Werke sind u.a. in der Nationalgalerie Berlin und dem Puschkinmuseum in Moskau zu sehen – hat ihre künstlerischen Wurzeln in der Leipziger Schule, wo sie die eher expressive Linie vertrat.