Buchholz sagte „Ja“ zur Eingemeindung nach Nordhausen / Vertrag gestern unterschrieben

Donnerstag, 23.Februar 2017, 14:13 Uhr
Eingemeindung
Foto: P. Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen

Nordhausen / Buchholz (psv) Der Gemeinderat von Buchholz hat sich gestern Abend einstimmig für eine Eingemeindung nach Nordhausen ausgesprochen. Unmittelbar nach der Gemeinderatssitzung unterschrieben Buchholz´ Bürgermeister Thomas Gerlach und Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth (vorn) den Eingemeindungsvertrag. Die Eingemeindung nach Nordhausen soll zum 1. Januar 2018 in Kraft treten. Voraussetzung ist ein entsprechendes Landtagsgesetz. Der entsprechende Antrag auf Aufnahme ins Gesetzgebungsverfahren wurde heute bei der Kommunalaufsicht eingereicht.

Vor der Eingemeindung hatte es in der Gaststätte „Zur Erholung“ in Buchholz eine gut besuchte Einwohnerversammlung gegeben. Dort hatten Gerlach und Frau Krauth Fragen beantwortet u.a. zur Zukunft der Kinderbetreuung, der Freiwilligen Feuerwehr und der Grünpflege.

Frau Krauth sagte, dass sich für die Eltern bei der Kinderbetreuung nichts ändere. Kinder müssten nicht in andere Kitas gebracht werden, geschlossene Vereinbarungen behielten ihre Gültigkeit. Auch die Freiwillige Feuerwehr müsse nicht um die Zukunft besorgt sein. Man kenne die Sonderrolle der Buchholzer Feuerwehr als Kernfeuerwehr für die benachbarten Orte. „Diese Rolle werden wir unterstützen und stärken. „Wir freuen uns auf Sie, liebe Buchholzer. Sie werden uns wichtig sein.“ Nordhausens Beigeordneter Manfred König – er ist zugleich Ortsbürgermeister von Leimbach – sagte, dass Buchholz ebenso wie einst Leimbach von der Eingemeindung profitieren könne. „Wichtig ist, dass Ortsbürgermeister und Ortschaftsrat aktiv sind.“

Gerlach hatte in einer Präsentation die Chronologie der Eingemeindung nach Nordhausen dargelegt. Bereits seit 1993 gebe es Gespräche und Initiativen zur Eingemeindung nach Nordhausen, die jetzt von Erfolg gekrönt seien.

Buchholz hat rund 220 Einwohner. Die Gemeinde ist derzeit Mitglied Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein – Südharz“.