Treffen mit der Seniorenvertretung: „Wir wollen keine Fürsorge. Wir freuen uns darauf, mitzugestalten“ / Krauth und Keller-Hoffmeister setzen auf verstetigte Mitarbeit der Vertretung

Mittwoch, 22.Februar 2017, 15:52 Uhr
Seniorenvertretung
Treffen der Seniorenvertretung im „Nordhaus“. Gäste waren Bürgermeisterin Jutta Krauth und Konstanze Keller-Hoffmeister, die Vorsitzende des Stadtratsausschusses für Generationen, Bildung und Sport. Foto: P. Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen

Nordhausen (psv) Beim Treffen mit der Seniorenvertretung der Stadt Nordhausen haben heute Bürgermeisterin Jutta Krauth und Stadträtin Konstanze Keller-Hoffmeister die Senioren der Stadt zur weiteren Mitwirkung bei den anstehenden Großprojekten eingeladen.

Dies betreffe zum Beispiel die Theatersanierung, der energetischen und generationengerechten Neugestaltung von Nordhausen-Nord im Rahmen des Projektes der Internationalen Bauausstellung (IBA) sowie die Barriere freie Weiterentwicklung des Bahnhofsvorplatzes und der Altstadt.

„Aufbauend auf die gute Zusammenarbeit mit der Vertretung bei der Erarbeitung der neuen Friedhofssatzung wollen wir Ihre Mitwirkung weiter verstetigen. Es wäre gut und auch umsetzbar, dass für relevante Beschlussvorlagen für den Stadtrat das Prüfkriterium eingearbeitet wird, ob Interessenvertretungen angehört werden müssen, wie die Senioren oder Kinder und Jugendliche“, sagte Frau Krauth. Dabei gehe es nicht um einen „Wettstreit der Generationen“, sondern um ein fruchtbares Miteinander. „Denn die Senioren sind nicht nur Senioren. Sie sind auch Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.“

Für den Stadtratsausschuss für Generationen, Bildung und Sport bot deren Vorsitzende Konstanze Keller-Hoffmeister an, eine regelmäßiges Anhörungsrecht der Seniorenvertretung an. Der Ausschuss trägt im Namen den Begriff `Generationen´, deshalb freuen wir uns auf Ihre Mitarbeit“, so Frau Keller-Hoffmeister.

Seniorenvertretrin Helga Bosse sagte in diesem Zusammenhang, „dass die Senioren der Stadt nicht als Fürsorgeempfänger verstanden werden wollen, sondern als aktive Mitgestalter. Deshalb ist die Einbeziehung der richtige Weg.“ Man wolle vielseitig gefordert werden, weil wir „uns als einen Teil dieser Stadt“ fühlen und ernst genommen werden, ergänzte Christine Wagner.