Freiwillige Feuerwehr in Krimderode: Im Herbst soll neuer Einstellplatz am Jugendclub stehen

Montag, 23.Januar 2017, 14:23 Uhr
Jahreshauptversammlung in Krimderode
Nordhausen (psv) Im Herbst soll der neue Anbau an den Jugendclub für die Freiwillige Feuerwehr (FFW) in Nordhausen stehen. Das sagte jetzt Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Jugendclub des Stadtteils. Der Anbau wird der neue Einstellplatz für den Mannschaftstransportwagen sein.

In der zurückliegenden Woche hätten Vertreter des städtischen Bauamts und ein Statiker bei einem Vor-Ort-Termin erste Absprachen getroffen und die Vorbereitung zur Stellung des Bauantrags getroffen. Mit der Schaffung des neuen Gerätehauses als Anbau an den Jugendclub löse man die Zusage ein, dass die „Freiwillige“ von Krimderode trotz des Umzugs in die neue Feuerwache an der Zorgestraße weiter im Ort verankert bleibe, so die Bürgermeisterin. Den bisherigen – und inzwischen baupolizeilich gesperrten – Standort der FFW am Kindergarten werde man aufgeben. Käufer würden gesucht.

Im Anbau soll neben einem Mannschaftstransportwagen auch Platz für einen Anhänger sein. „Das Geld für den Anbau ist im Haushalt fest eingeplant. Sobald es das Wetter zulässt, wollen wir mit den Arbeiten beginnen“, so Frau Krauth. Mit dem Anbau wolle man auch die Roll der Feuerwehr im Stadtteil stärken. Dies reiche weit über die technischen Hilfeleistungen und Brandbekämpfung hinaus. Die Feuerwehr sei neben dem Sportverein ein Krimderöder Identitätsanker.

Die Krimderöder Feuerwehr, so Wehrführer Jörg Manzke, sei aktiv und personell gut aufgestellt und habe einen erfreulich hohen Frauenanteil. Neuen Männer und sechs Frauen seinen aktiv im Dienst. Problematisch sei die Bereitschaft tagsüber, da die meisten der Kameradinnen und Kameradenwerktags arbeiten gingen und eine Freistellung im Einsatzfall nicht immer einfach sei.

Manzke dankte auch dem seit einem Jahr bestehenden Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Krimderode. „Es gibt von den Vereinsmitgliedern nicht nur Rat und Tat, sondern auch ganz konkrete praktische und finanzielle Unterstützung.“

Der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz im Jahr 2016. Die Krimderöder seien 7mal zum Einsatz gekommen.