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Flehmüllers Eiche in Krimderode ist jetzt Nationalerbe-Baum

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Ernennung Flehmüllers Eiche Nationalerbe Baum (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
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Ernennung Flehmüllers Eiche Nationalerbe Baum (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Nordhausen (psv) Flehmüllers Eiche auf dem Liethberg bei Krimderode gehört jetzt offiziell zu den bedeutendsten Bäumen Deutschlands. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zeichnete den rund 650 Jahre alten Baum am 05. Juni 2026 als 61. Nationalerbe-Baum Deutschlands aus.
Mit dem neuen Status geht nicht nur eine besondere Würdigung, sondern auch eine langfristige Sicherung des Baumriesen einher. Stadtratsvorsitzender Christian Lautenbach (CDU) vertrat die Stadt Nordhausen bei der Feierstunde. Er würdigte Flehmüllers Eiche als einzigartiges Naturdenkmal, das seit Jahrhunderten die Geschichte der Region begleitet und nun mit dem Titel „Nationalerbe-Baum“ eine bundesweite Anerkennung erhält.
Hinter dem Nationalerbe-Baum-Programm steht die Initiative Nationalerbebaum-Kommitee unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Roloff (TU Dresden). Ziel ist es, besonders alte und wertvolle Bäume in ganz Deutschland sichtbar zu machen und ihren Schutzgedanken zu stärken. Mit der Ernennung der 650-jährigen Eiche in Nordhausen zum Nationalerbe-Baum soll die herausragende ökologische, kulturhistorische und landschaftsprägende Bedeutung alter Bäume stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Als lebendige Zeugen der Geschichte sind sie nicht nur wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern auch identitätsstiftende Wahrzeichen für Städte und Regionen.