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Touristische und naturpädagogische Aufwertung für Nordhausens Salzaquelle

Dienstag, 30. März 2021, 15:20 Uhr
Nach nicht einmal zweimonatiger Bauphase konnten Oberbürgermeister Kai Buchmann, Kerstin Windisch (GUV „Harzvorland“), Sven Holzapfel (GAI mbH), Heiko Maulhardt (Ingenieurbüro Meinecke) und Steffen Meyer (Sachgebietsleiter Umwelt und Grünordnung der Stadtverwaltung Nordhausen) heute den neuen barrierefreien Weg entlang des Salzaquellbereichs sowie die neue Brücke über die größte Karstquelle Thüringens der Öffentlichkeit übergeben. Die Baumaßnahmen erfolgten unter Berücksichtigung der naturschutz- und wasserrechtlichen Vorgaben und durch die Förderung des Landes Thüringen (Fördersatz von 90 %). Die Gesamtkosten betrugen 78.000 Euro. Das Vorhaben wurde durch den Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“ umgesetzt.

„Ich freue mich außerordentlich, dass eines der wichtigsten Naturdenkmäler unserer Region diese Aufwertung erfahren hat. Damit machen wir die Salzaspring nicht nur attraktiv für Besucherinnen und Besucher, sondern - und das ist mir besonders wichtig - auch erfahrbar als Lernort für Kindergärten, Schülerinnen und Schüler unserer Region,“ so Oberbürgermeister Kai Buchmann. „An dieser Stelle danke ich allen Beteiligten, insbesondere natürlich dem Fördermittelgeber Land Thüringen und den Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland. Ohne die großzügige Förderung wäre das Projekt in dieser Qualität nicht umgesetzt worden.“

Der erneuerte und barrierefreie Weg wurde mit einer Trag- und Deckschicht und einer Breite von maximal 1,2 m angelegt. Dieser Rundweg um die Karstquelle schließt sich an den Karstwanderweg, welcher als Qualitätswanderweg „Wanderbares Deutschland“ zertifiziert ist, an. Das bestehende Bildungsangebot für die Schulklassen und Kindergärten wurde mit Baumtafeln erweitert.

Für ein weiteres Projekt zur naturschutzfachlichen Erhaltung und Aufwertung des Salzaquellbereichs gab es schon umfangreiche Gespräche mit der Unteren Naturschutz- und Wasserbehörde. Auch für dieses Vorhaben wurden Fördermittel beim Land Thüringen beantragt. Die Stadt Nordhausen würde eine Zusage sehr begrüßen.

Hintergrundinformationen zum Projekt:
  • Es wurde ein Projekt zur nachhaltigen Regionalentwicklung innerhalb der empfohlenen Gebietskulisse für eine mögliche Biosphärenregion „Südharz/Kyffhäuser/Hohe Schrecke“ umgesetzt.
  • Planungsleistung führte das IB Meinecke durch.
  • Bauleistung wurde von der Firma GAI mbH ausgeführt.
  • Fördermittelempfänger Stadt Nordhausen.
  • Auftraggeber GUV „Harzvorland“.
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