Meldung

Thüringer Umweltministerium: Klima-Pavillon in Nordhausen - Eigene Ideen einbringen

Freitag, 29. Januar 2021, 13:04 Uhr
Bevor der Klima-Pavillon des Thüringer Umweltministeriums von April bis September seine Türen auf dem Blasiikirchplatz in Nordhausen öffnet, ist jetzt noch Platz und Zeit für Initiativen, Vereine, Kirchen und Verbände eigene Ideen für das Programm einzubringen soweit es die Corona-Beschränkungen dann erlauben.

Dazu erklärt Umweltministerin Siegesmund: „Wir laden die Vereine, Ehrenamtlichen, Forscherinnen und Forscher, aber auch Kirchen und alle Engagierten ein, sich mit ihren Formaten und Fragen in das Programm des Klima-Pavillon 2021 in Nordhausen einzubringen. Ob Workshops für weniger Plastik, Diskussionsrunden zu klimaschonendem Bauen und Mobilität oder spannende Ausstellungen über den Klimawandel für Kinder - ich weiß, dass in Nordhausen viele Ideen und viel Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit stecken. Die Coronakrise ist eine enorme Herausforderung. Aber auch die Klimakrise macht keine Pause. Deshalb brauchen wir auch in diesem Jahr den Dialog und die Ideen für noch mehr Klimaschutz in Thüringen. Mit dem Klima-Pavillon bieten wir in Nordhausen 2021 den Ort dafür und laden Sie und euch ein, ihn zu nutzen.“

Nordhausens Oberbürgermeister Kai Buchmann ergänzt: „Als Stadt Nordhausen freuen wir uns, in diesem Jahre den Klima-Pavillon in Nordhausen begrüßen zu dürfen. Nordhausen als Hochschulstadt ist Motor der regionalen Energiewende und wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2040 nicht nur lebenswerter, sondern nahezu klimaneutral zu werden. Denn der Klimawandel ist längst nicht mehr abstrakt, sondern seine spürbaren Auswirkungen stellen uns vor neue Herausforderungen. Als Kommune nehmen wir beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel die Schlüsselrolle ein, mit den Bürgerinnen und Bürgern diese neuen Herausforderungen zu bewältigen. Dafür bedarf es einer breiten, offenen und transparenten Diskussion mit den Menschen vor Ort. Daher danken wir als Stadt dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) für die Möglichkeit, Lösungen und Antworten für die dringenden Umwelt- und Klimafragen unserer Zeit im Klima-Pavillon diskutieren zu können. Ein ganz besonderer Dank gilt auch der Hochschule Nordhausen, als wichtige Partnerin bei der Bewerbung um den Klima-Pavillon.“

Im Klima-Pavillon soll Akteuren aus Nordhausen und der Region, die sich engagieren, die forschen, die Ideen haben, ein Raum gegeben werden, zu diskutieren, zu informieren und gemeinsam etwas für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu bewegen. Darüber hinaus werden auch bereits in den vergangenen Jahren bewährte Formate und Partner das Programm füllen. Das Programm in Nordhausen wird dabei an die dann aktuelle Pandemielage angepasst, u.a. auch mit digitalen Angeboten und entsprechenden Hygienekonzepten. Wer Ideen und Interesse hat, sich einzubringen, wendet sich bitte an: Veranstaltungen@thega.de

Mehr Informationen zum Klima-Pavillon, ein Rückblick auf die vergangenen Programme, Impressionen und Online-Angebote finden Sie unter www.thega.de.

Hintergrund:
Der Klima-Pavillon des Thüringer Umweltministeriums reist seit 2017 durch Thüringen: nach Stationen 2017 in Apolda und 2018 in Weimar und 2019 in Jena bot er 2020 in Gera ein vielfältiges Programm rund um die Themen Klimaschutz und Klimawandel, Erneuerbare Energien, Ressourcenschutz sowie klimafreundlichen Konsum und Mobilität. Besondere Programmpunkte laden in jedem Jahr ausdrücklich Kinder und Jugendliche zu Veranstaltungen ein. Darüber hinaus wird während der gesamten Zeit eine Dauerausstellung und eine interaktive “Klima-Rallye“ präsentiert. Das Programm wurde im vergangenen Jahr erstmals durch Online-Angebote ergänzt. Der Klima-Pavillon wird durch die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) betreut.

Zum Gebäude:
Der kuppelförmige Bau hat einen Durchmesser von 16 Metern und eine Höhe von 10 Metern. Seine äußere Form erinnert an die Erdkugel, die von einer Membran, ähnlich der Erdatmosphäre, umgeben wird. Die gesamte Bauweise des Klima-Pavillons ist auf eine flexible und nachhaltige Nutzung ausgelegt. Die verwendeten Materialien, wie unbehandelter Stahl, Buche und Lärche können zum Großteil am Ende wiederverwertet werden. Die Bauteile des Pavillons wurden zudem weitestgehend durch lokale Lieferanten gefertigt.
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