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Ab 14. Februar im Museum Flohburg: Neue Sonderausstellung „Nordhausen im Bilde“

Mittwoch, 13. Februar 2019, 11:51 Uhr
Nordhausen (psv) Ab den 14. Februar ist im Grünen Salon des Museums Flohburg eine neue Sonderausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Nordhausen im Bilde“ werden Gemälde mit historischen Stadtansichten präsentiert. Die Gemälde stammen aus der umfangreichen Kunstsammlung der Städtischen Museen und geben einen phantastischen und vor allem farbigen Blick in die Vergangenheit unserer Stadt. Die Bilder bilden gleichzeitig ein besonderes Zeitdokument, da viele der gemalten Gebäude und Straßenzüge – wie beispielsweise die Blasiistraße – heute nicht mehr erhalten sind.
Die Ausstellung bietet vor allem die Möglichkeit, auf das Erscheinungsbild der Stadt zurückzublicken, beispielsweise August Grimm zeigt in seinem Gemälde aus dem Jahr 1883 den „Zwinger am Töpfertor“, August Liedloff das „Panorama von Nordhausen“ um 1905 oder Paul Rausch den „Blick auf den Rähmen und den Judenturm“ im Jahre 1896. Nordhausen bot besonders im 19. Jahrhundert vielen Künstlern Inspiration, bekannten Malern – wie Wilhelm Eichler (1801 – 1872), der in seinem faszinierendem Gemälde „Abendkonzert im Gehege“ eine Erinnerung an den 20. Juli 1861 zeigt, ebenso wie vielen unbekannten Malern, die durch ihre bildliche Hinterlassenschaft einen wichtigen Beitrag für das Verständnis und die Vorstellungsvermögen des früheren Erscheinungsbildes der Stadt Nordhausen tragen, das sich aufgrund der großen Zerstörungen durch die Bombardierungen am 3. und 4. April 1945 grundlegend verändert hat. Zu den besonderen Gemälden der Kabinettausstellung gehören auch Otto Lange‘s „St. Blasii in Trümmern“ aus dem Jahr 1946.

Die Kabinettausstellung ist bis zum 30. März in der FLOHBURG | Das Nordhausen Museum zu sehen.
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