Frauenberg-Kirche „St. Maria auf dem Berg“

Frauenberger Kirche (Foto: )Die Frauenberg-Kirche "St. Mariae novi operis“ zählt zu den ältesten kirchlichen Baudenkmälern der Stadt. Mit ihrer ursprünglich dreischiffigen romanisch-kreuzförmigen Pfeilerbasilika wird sie um 1200 erstmals urkundlich erwähnt.

Für diese Zeit sehr untypisch ist das Fehlen der Krypta. Die Kirche gehört zum Zisterzienser - Nonnenkloster. Nach der Reformation 1525 verliert das Kloster an Einfluss und wird 1536 in eine klösterliche Jungfrauenschule umgewandelt.

1557 erfolgte die Aufhebung des Konventes. Die Klostergebäude wurden als städtische Mädchenschule genutzt.

1945 wird das Langhaus der Basilika bei den Bombardierungen der Stadt zerstört.

Die kleine Kirche besteht heute nur noch aus Querhaus und Chor.

2004 - dem Jahr der Thüringer Landesgartenschau in Nordhausen auf dem benachbarten Petersberg - entsteht bei den Mitgliedern der Kirchengemeinde die Idee, den zugemauerten ehemaligen Durchgang zwischen Längs- und Querschiff zu öffnen und durch ein Fenster neu zu gestalten. Der untere Abschluss des Fensters wird durch eine über die gesamte Breite zu öffnende Glasfalttür gebildet. Dies wird die Verbindung von Innen- und Außenraum und integriert damit den Kirchenvorplatz in den Kircheninnenraum.
Eine abstrahierte Form des alten Längsschiffs bildet die großflächige Öffnung nach Westen.


This church is one of the oldest religious buildings of Nordhausen. It was mentioned in 1200 for the first time.

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