Ortsteile

Steinbrücken

Steinbrücken hat rund 240 Einwohner und wird 976 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 1093 werden Güter zu Steinbrücken – „Steynbrucge“ – in einer Urkunde des Erzbischofs von Mainz erwähnt, das Pfarrdorf Steinbrücken gehört damals zum Amt Heringen. Auch das Stift Jechaburg besitzt zu dieser Zeit im Ort einige Höfe.

Ein Brand vernichtet 1720 Kirche und Pfarrhaus – damit gehen alle niedergelegten Kirchen-, Pfarr- und Schulnachrichten verloren. 1745 erwirbt die Steinbrücker Gemeinde vom Nordhäuser Stift St. Martini eine Orgel.

1668 schafft Jacob Pape aus Erfurt eine kleine Kirchen-Glocke für Steinbücken; eine große wird von Heinrich Brauhof zu Nordhausen 1779 gegossen. Im Jahr 1857 wird das Langhaus der Kirche verlängert.

Seit dem 1. Januar 1994 gehört Steinbrücken zur Stadt Nordhausen – diese Eingemeindung erfolgt im Rahmen der Neugliederung des Freistaates Thüringen.