Spendenaktion „Rüdigsdorfer Schweiz“

Am 29.01.2015 rief die Stadtratsvorsitzende Inge Klaan im Namen aller Stadtratsfraktionen in Abstimmung mit der Bürgerinitiative zu Spenden auf. Diese Spenden sollen zum Grundstücksankauf im Naturschutzgebiet „Rüdigsdorfer Schweiz“ eingesetzt werden, um die naturschutzfachlichen Ziele im NSG langfristig bzw. dauerhaft zu sichern.

Wenn Sie diese Aktion unterstützen wollen, stehen Ihnen nachfolgende Bankverbindungen zur Verfügung:

Kreditinstitut SWIFT-Code/BIC IBAN
Kreissparkasse
Nordhausen
HELADEF1NOR DE61 8205 4052 0030 1907 00
Commerzbank
Nordhausen
COBADEFF828 DE48 8204 0000 0601 1225 00
Nordthüringer
Volksbank EG
GENODEF1NDS DE82 8209 4054 0000 5050 05

Verwendungszweck: „Rüdigsdorfer Schweiz“

Spendenbescheinigungen werden ab einer Spende von 50 € ausgestellt. Geben Sie bitte dafür Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger bzw. im Online-Banking in dem entsprechenden Textfeld „Kundenreferenznummer/Verwendungszweck“ mit an. Die Spendenbescheinigung wird Ihnen zugesandt.

Alternativ zur Überweisung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Spende dem „Sparschwein“ in der Nordhäuser Stadtinformation zuzuführen.

Die eingegangenen Gelder werden ausschließlich für den Erwerb der Grundstücke im NSG „Rüdigsdorfer Schweiz“ verwendet.

Aktuelle Situation

In der Stadtratssitzung am 19.01.2015 hat der Nordhäuser Stadtrat einstimmig den Beschluss gefasst, das Vorkaufsrecht für Flächen im NSG „Rüdigsdorfer Schweiz“ auszuüben. Damit wird an zahlreiche Beschlüsse und Willensbekundungen zum Erhalt der schützenswerten Gipskarstlandschaft im Südharz angeknüpft.

Seit 1991 bemüht sich die Stadt Nordhausen um den Erwerb und die Übertragung von Grundstücken in der Rüdigsdorfer Schweiz, um diese Flächen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft sowie für Naherholung und Fremdenverkehr zu sichern. Beispielhaft war dabei der 2001 erfolgte Ankauf des 22,3 ha großen Kalkbergs mit finanzieller Unterstützung der Bevölkerung.

Die Gewinnung von Gips und Anhydrit soll im Stadtgebiet Nordhausen auf absehbare Zeit ausschließlich innerhalb bereits bestehender Abbaufelder Nordhausen/Kohnstein, Woffleben/Hohe Schleife sowie Stempeda/Alter Stolberg bis zu deren Ausschöpfung erfolgen. Diese Strategie steht in Übereinstimmung mit den Zielen der Raumordnung und berücksichtigt auch die wirtschaftlichen Interessen angemessen.


Bildquellen:
• Pressestelle Stadt Nordhausen
• Rolf Richter (Neustadt)
• Naturpark Südharz