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Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“: Neu gebaute Hochwasserbecken in der Gumpe und in Herreden haben Funktion erfüllt

Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:14 Uhr
Rückhaltebecken (Foto: Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen) Rückhaltebecken (Foto: Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen)
Zum Archivbild: Im Jahr 2007 wurde das große Rückhaltebecken am Gumpebach in Nordhausen-Nord gebaut. Das Becken hält das Oberflächenwasser auf, das sich bis dahin von Nordhausen-Nord unkontrolliert in den Gumpebach ergossen hatte und im weiteren Verlauf des Baches in den Stadtparkbach. Das Becken ist ein Puffer, aus dem das Wasser dosiert in den Bach abgegeben werden kann.

Foto: P. Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen



Nordhausen (psv) Die beiden neu errichteten Hochwasserbecken am Herreder Bach und in der Gumpe in Nordhausen haben in den zurückliegenden Tagen des Dauerregens ihre Funktion erfüllt. Das sagte jetzt Kerstin Windisch, Geschäftsstellenleiterin des Gewässerunterhaltungsverbands “Harzvorland“. Der Verband ist ein Zusammenschluss mehrerer Kommunen und hatte die Becken am Herreder Bach im Jahr 2013 und in der Gumpe im Jahr 2007 gebaut.

„Ohne den Bau der Becken wäre es bei diesem Dauerregen wieder zu einer Überflutung der B4 in Krimderode bzw. der Ortslage Herreden gekommen“, sagte Frau Windisch. Die Becken hätten zum einen Wasser aufgestaut und aufgenommen und zum anderen dank Drosselklappen kontrolliert abfließen lassen.

Die Bäche und Flüsse hätten in den letzten Tagen viel Unrat und Totholz transportiert, was teilweise zu Verstopfungen an Engstellen führte.

„So musste nicht nur die Feuerwehr in Hohenstein ausrücken, sondern auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nordhausen und des städtischen Entwässerungsbetriebes waren im Einsatz. In der Gemarkung Schiedungen kam es zum Rückstau durch die Helme. Das Wasser auf den überstauten Flächen läuft derzeit wieder ab. In der Gemeinde Urbach konnten das zufließende Wasser oberhalb der Ortslage noch mit einem Wehr geregelt werden, sodass das Wasser schadfrei durch die Ortslage geführt wurde. Die Gemeinde Görsbach ist diesmal verschont geblieben“, sagte Frau Windisch.
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