Agenda 21

Agenda 21 Immer bedrohlicher wird der Zustand unserer Erde.

Verschwendung von Rohstoffen, Umweltzerstörung, Klimaveränderungen, Wasserknappheit und stetig steigende Abfallmengen, aber auch Krankheit, Hunger und zunehmend Armut sind Probleme, die weltweit – global – auftreten.
Die Lösung dieser Probleme hat sich die Agenda 21 zu Aufgabe gestellt.

Was heißt AGENDA 21?

Der Begriff „Agenda“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „was zu tun ist“, die Zahl 21 steht für das 21. Jahrhundert, unsere Zukunft.

Auf dem „Erdgipfel“ in Rio de Janeiro 1992 wurde die „Agenda 21“ von 178 Staaten der Erde beschlossen. Deutschland gehört auch zu den Unterzeichnerstaaten und hat somit bekundet, ihre Ideen umzusetzen.

Zukunftsfähige Entwicklung

Ziel der Agenda ist es, für eine lebenswerte Zukunft aller Menschen dieser Welt zu sorgen und die Umwelt zu schützen, die Menschen sozial gerecht zu behandeln und gleichzeitig ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir brauchen die Natur!

Eine besondere Verantwortung erwächst daraus für die Industrieländer unserer Erde.
Die Agenda 21 fordert die Industriestaaten auf, im Sinne der Nachhaltigkeit, mit den vorhandenen begrenzten Rohstoffen nicht so verschwenderisch umzugehen und appelliert an die heute lebende Generation auf, auf eine gesunde und intakte Umwelt zu achten.

In vielen Städten und Gemeinden werden Programme für eine „Lokale Agenda“ entwickelt, um die Ziele der Agenda 21 auf kommunaler Ebene zu verwirklichen.
Das Ziel und ein Weg dorthin ist die „Lokale Agenda 21“, hier gilt der Gedanke:

„Global denken – lokal handeln“,
oder auch anders ausgedrückt:
„Im kleinen bewegen wir die Welt“ ( Danielle Mitterand).

Den Kommunen kommt hierbei als Umsetzungsebene eine Schlüsselfunktion zu, weil sie an lokalen Entwicklungsprozessen am nächsten integriert sind.

Zukunftsfähige Entwicklung aus globaler Sicht

Natur
Mensch
Gesellschaft
Atmosphäre
Verhindern von Treibgasen, FCKW und sauren Regen
Wälder
Aufforstung, für einen Baum – zwei nachpflanzen
Süßwasser
Sparsamer Umgang mit Wasser, Wassermangel, Wasser für alle Menschen
Meere und Ozeane
Keine Abwässer, Gifte und Öle einleiten, Verschmutzung vermeiden
Wüste
Bodenerhaltung
Biologische Vielfalt
Schutz von bedrohten Arten, Erhaltung von Tier und Pflanzenarten
Bevölkerung
Wachsende Erdbevölkerung, Geburtenkontrolle und höhere Lebenserwartung
Gesundheit
Impfungen, Krankheiten beseitigen, Gesundheit für alle
Konsum
Überproduktion und Raubbau verhindern, Konzept für Gesundheit und Wohlstand
Abfall
Vermeidung von Abfall und Giftmüll, Abwasser reinigen, Leben in Städten
Bemühungen gegen Krieg, Tod und Zerstörung, Obdachlosigkeit, Lärm und Müll
Böden und Landwirtschaft
Erhalt durch ökologische Landwirtschaft sowie Bergbau
Regierung
Rolle und Aufgabe zur Umsetzung der Agenda 21
Gesellschaftliche Gruppen
Frauen:bessere Grundausbildung
Nichtstaatliche Organisationen: World Wide Fund, Amnesty International, alle können mitarbeiten
Gewerkschaften: nachhaltige Entwicklung als Ziel, Erhalt und Sicherung von Arbeitsplätzen
Unternehmen: Einsetzen von umweltfreundliche Technologien, Ressourcenschonung
Dritte Welt: an politischen Entscheidungen beteiligen
Bauern: nachhaltig Entwicklung ermöglichen, mehr Verantwortung überlassen
Örtliche Verwaltung: Lokalpolitik, vertreten die Regierung, Lokale Agenda aufstellen, Gesetze und Verordnungen ausrichten
Finanzen
Reiche und arme Länder müssen miteinander auskommen, viel Geld- für die Programme der nachhaltigen Entwicklung der Agenda 21 notwendig
Erziehung und Ausbildung
Grundschulausbildung für viele Menschen, Ausbildungsprogramm über nachhaltige Entwicklung erstellen, Umweltbewusstsein fördern Wissenschaft und Technologie
Neue Erkenntnisse gewinnen – Biosphäre schützen, Technologietransfer, Länder sollten über umweltfreundliche Technologien verfügen